SCHILDDRÜSE UNTERSTÜTZEN – WARUM JOD SO WICHTIG IST

Die Schild­drü­se gehört zu den zen­tra­len Steu­er­or­ga­nen unse­res Kör­pers. Sie beein­flusst unter ande­rem den Ener­gie­stoff­wech­sel, hor­mo­nel­le Pro­zes­se sowie das all­ge­mei­ne Wohl­be­fin­den. Damit sie ihre Auf­ga­ben zuver­läs­sig erfül­len kann, ist eine aus­rei­chen­de Ver­sor­gung mit bestimm­ten Mikro­nähr­stof­fen entscheidend.

Beson­ders Jod spielt hier eine Schlüs­sel­rol­le: Das Spu­ren­ele­ment trägt zur nor­ma­len Pro­duk­ti­on von Schild­drü­sen­hor­mo­nen bei. Auch Selen unter­stützt eine nor­ma­le Schild­drü­sen­funk­ti­on und ergänzt eine aus­ge­wo­ge­ne Nähr­stoff­ver­sor­gung sinnvoll.

Da gro­ße Tei­le Euro­pas als Jod­man­gel­ge­biet gel­ten, kann es hilf­reich sein, die eige­ne Ver­sor­gung bewusst im Blick zu behalten.

Die Bedeutung der Schilddrüseschilddrüse

Die Schild­drü­se zählt zu den wich­tigs­ten hor­mo­nel­len Steu­er­zen­tren des Kör­pers. Sie pro­du­ziert Hor­mo­ne, die zahl­rei­che Pro­zes­se beein­flus­sen – dar­un­ter den Ener­gie­stoff­wech­sel, die Regu­la­ti­on der Kör­per­tem­pe­ra­tur sowie die geis­ti­ge und kör­per­li­che Leistungsfähigkeit.

Bereits klei­ne Ver­än­de­run­gen im Hor­mon­haus­halt kön­nen sich spür­bar auf das all­ge­mei­ne Wohl­be­fin­den aus­wir­ken. Umso wich­ti­ger ist es, die Schild­drü­se dau­er­haft mit den Nähr­stof­fen zu ver­sor­gen, die sie für ihre nor­ma­le Funk­ti­on benötigt.

Eine aus­ge­wo­ge­ne Ernäh­rung bil­det dafür die Grund­la­ge. Bestimm­te Spu­ren­ele­men­te ver­die­nen jedoch beson­de­re Aufmerksamkeit.

 

Jod und Selen – Schlüsselstoffe für die normale Schilddrüsenfunktion

Jod über­nimmt eine zen­tra­le Auf­ga­be bei der Bil­dung der Schild­drü­sen­hor­mo­ne T3 und T4. Ohne eine aus­rei­chen­de Zufuhr kann die Schild­drü­se die­se Hor­mo­ne nicht in der Men­ge pro­du­zie­ren, die der Kör­per benö­tigt. Jod trägt somit direkt zu einer nor­ma­len Pro­duk­ti­on von Schild­drü­sen­hor­mo­nen und zu einer nor­ma­len Schild­drü­sen­funk­ti­on bei.

Auch Selen spielt eine ent­schei­den­de Rol­le. Das Spu­ren­ele­ment unter­stützt die nor­ma­le Funk­ti­on der Schild­drü­se und betei­ligt sich an Pro­zes­sen, die für den Schutz der Zel­len vor oxi­da­tiv­em Stress wich­tig sind. Erst das Zusam­men­spiel bei­der Nähr­stof­fe ermög­licht eine opti­ma­le hor­mo­nel­le Aktivität.

Wer sei­ne Schild­drü­se unter­stüt­zen möch­te, soll­te daher bei­de Spu­ren­ele­men­te im Blick behalten.

Deutschland als Jodmangelgebiet – warum die Versorgung entscheidend ist

Gro­ße Tei­le Euro­pas gel­ten tra­di­tio­nell als Regio­nen mit jod­ar­men Böden. Dadurch ent­hal­ten vie­le pflanz­li­che Lebens­mit­tel nur gerin­ge Men­gen die­ses Spu­ren­ele­ments. Gleich­zei­tig hat sich das Ernäh­rungs­ver­hal­ten ver­än­dert: Fisch und Mee­res­früch­te ste­hen heu­te bei vie­len Men­schen deut­lich sel­te­ner auf dem Speiseplan.

Auch der bewuss­te Ver­zicht auf Jod­salz kann die täg­li­che Auf­nah­me redu­zie­ren. Die­se Fak­to­ren füh­ren dazu, dass eine aus­rei­chen­de Ver­sor­gung nicht immer selbst­ver­ständ­lich ist.

Ein bewuss­ter Blick auf die eige­ne Nähr­stoff­zu­fuhr kann daher sinn­voll sein – ins­be­son­de­re dann, wenn bestimm­te Lebens­mit­tel nur sel­ten kon­su­miert werden.

Mögliche Anzeichen einer unzureichenden Jodzufuhr

Erhält der Kör­per über län­ge­re Zeit zu wenig Jod, kann sich dies auf unter­schied­li­che Wei­se bemerk­bar machen.

Die fol­gen­den Anzei­chen kön­nen auf eine unzu­rei­chen­de Ver­sor­gung hin­wei­sen, erset­zen jedoch kei­ne medi­zi­ni­sche Diagnose.

  • anhal­ten­de Müdigkeit
  • ver­min­der­te Leistungsfähigkeit
  • Kon­zen­tra­ti­ons­pro­ble­me
  • erhöh­te Kälteempfindlichkeit
  • tro­cke­ne Haut

Wer sol­che Ver­än­de­run­gen beob­ach­tet oder unsi­cher ist, soll­te ärzt­li­chen Rat ein­ho­len. Eine pro­fes­sio­nel­le Abklä­rung schafft Klar­heit und hilft dabei, den indi­vi­du­el­len Bedarf bes­ser einzuschätzen.

 

Für wen es sinnvoll sein kann, die Jodversorgung bewusst zu prüfen

Nicht jede Ernäh­rungs­wei­se lie­fert auto­ma­tisch aus­rei­chend Jod. Men­schen, die nur sel­ten See­fisch essen oder sich über­wie­gend pflanz­lich ernäh­ren, neh­men häu­fig gerin­ge­re Men­gen auf. Auch ein dau­er­haft nied­ri­ger Kon­sum jodier­ter Lebens­mit­tel kann die Ver­sor­gung beeinflussen.

In bestimm­ten Lebens­pha­sen kann der Bedarf zusätz­lich stei­gen. Des­halb lohnt es sich, die eige­ne Ernäh­rung regel­mä­ßig zu reflek­tie­ren und bei Bedarf anzu­pas­sen. Eine bewuss­te Nähr­stoff­zu­fuhr unter­stützt den Kör­per dabei, zen­tra­le Funk­tio­nen lang­fris­tig aufrechtzuerhalten.

Natürliches Jod aus marinen Quellen – worauf Qualität basiert

Mari­ti­me Roh­stof­fe gel­ten seit jeher als natür­li­che Jod­quel­le. Vor allem Mee­res­al­gen kön­nen rele­van­te Men­gen ent­hal­ten und bie­ten damit eine sinn­vol­le Grund­la­ge für Nahrungsergänzungen.

Ent­schei­dend bleibt jedoch die Qua­li­tät der Roh­stof­fe. Kon­trol­lier­te Her­kunft, geprüf­te Rein­heit und stan­dar­di­sier­te Nähr­stoff­ge­hal­te sor­gen für Ver­läss­lich­keit und ermög­li­chen eine gleich­blei­ben­de Ver­sor­gung. Gleich­zei­tig trägt eine ver­ant­wor­tungs­vol­le Gewin­nung dazu bei, sen­si­ble Mee­res­öko­sys­te­me zu schützen.

Wer auf hoch­wer­ti­ge Quel­len ach­tet, schafft eine soli­de Basis für eine bedarfs­ge­rech­te Ergänzung.

Schilddrüse unterstützen – eine gezielte Ergänzung zur Ernährung

Eine abwechs­lungs­rei­che Ernäh­rung lie­fert im Ide­al­fall alle wich­ti­gen Nähr­stof­fe. Im All­tag gelingt dies jedoch nicht immer. Wenn bestimm­te Lebens­mit­tel sel­ten kon­su­miert wer­den oder der indi­vi­du­el­le Bedarf erhöht ist, kann eine geziel­te Ergän­zung dabei hel­fen, die Ver­sor­gung sicherzustellen.

Nah­rungs­er­gän­zungs­mit­tel mit Jod und Selen bie­ten eine prak­ti­sche Mög­lich­keit, die nor­ma­le Schild­drü­sen­funk­ti­on zu unter­stüt­zen und die täg­li­che Nähr­stoff­zu­fuhr bewusst zu ergän­zen. Beson­ders sinn­voll erscheint dies im Rah­men eines ins­ge­samt gesund­heits­ori­en­tier­ten Lebensstils.

Die fol­gen­den Pro­duk­te wur­den ent­wi­ckelt, um eine aus­ge­wo­ge­ne Ver­sor­gung mit Jod und Selen zu erleich­tern und die nor­ma­le Funk­ti­on der Schild­drü­se gezielt zu unterstützen.

Häufige Fragen zu Jod und Schilddrüse

Wie viel Jod benö­tigt der Kör­per täglich?

Der täg­li­che Bedarf hängt unter ande­rem vom Alter und der Lebens­si­tua­ti­on ab. Fach­ge­sell­schaf­ten geben Ori­en­tie­rungs­wer­te her­aus, die als Grund­la­ge für eine ange­mes­se­ne Ver­sor­gung dienen.

Kann der Bedarf über die Ernäh­rung gedeckt werden?

Vie­le Men­schen errei­chen eine gute Jod­zu­fuhr über eine aus­ge­wo­ge­ne Ernäh­rung mit Fisch, Milch­pro­duk­ten und jodier­tem Spei­se­salz. Je nach Ess­ge­wohn­hei­ten kann die Auf­nah­me jedoch variieren.

War­um wird Jod häu­fig mit Selen kombiniert?

Bei­de Spu­ren­ele­men­te erfül­len unter­schied­li­che Auf­ga­ben inner­halb der Schild­drü­se und ergän­zen sich funk­tio­nell. Eine kom­bi­nier­te Zufuhr kann daher sinn­voll sein.

Soll­te die Ein­nah­me indi­vi­du­ell abge­stimmt werden?

Wer unsi­cher ist oder bereits eine Schild­drü­sen­er­kran­kung hat, soll­te vor der Ein­nah­me ärzt­li­chen Rat ein­ho­len. Eine per­sön­li­che Ein­schät­zung hilft dabei, den eige­nen Bedarf bes­ser zu verstehen.

Bei indi­vi­du­el­len Fra­gen zur Schild­drü­sen­ge­sund­heit oder zur pas­sen­den Nähr­stoff­ver­sor­gung steht Ihnen Frau Dr. Hees ger­ne im Rah­men einer kos­ten­lo­sen Bera­tung zur Ver­fü­gung. Wei­ter­füh­ren­des Wis­sen bie­tet zudem unser Gesund­heits­rat­ge­ber.

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Dr. med. Bettina Hees
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